
Sehr geehrte Homepage-Leser.
an dieser Stelle möchte ich einmal unumwunden die Situation von Tyll Eulenspiegel in punkto " Angebot von Kulturellen Veranstaltungen und deren Nutzung" darstellen:
zu den von mir mit viel Liebe und auch viel Arbeit zusammengestellten Veranstaltungen, das Herstellen und Pflegen der Kontakte zu Märchenerzählern, die Werbung und viele andere Aktivitäten, die notwendig sind, um ein ansehnliches Kulturprogramm aufzustellen, wurden leider mit erschreckend wenig Resonanz "gelohnt".
Zu den Erzählnachmittagen waren nicht mehr als durchschnittlich 5 Personen erschienen.
Das heißt, dass entweder zu wenig Interesse an solchen Veranstaltungen besteht, oder dass im Allgemeinen zu viel angeboten wird, oder dass immer noch zuwenig Werbung auf Sie einflattert. Es gibt sicher viele Gründe, warum sich dieses Ergebnis auftat, aber für mich hat es zur Folge, dass ich vorerst solche Aktivitäten unterlasse. Ebenso nicht angenommen wurden Vorlesenachmittage und andere Literatur-Angebote im Tyll Eulenspiegel. In der heutigen Zeit, in der Kultur immer wichtiger wird, aber im gleichen Maße kaum beachtet wird, sollte man doch glauben, dass solche ( sogar z.T. kostenlose) Vergnügen auf fruchtbare Erde fallen sollten. Überall klingt es : unsere Kinder brauchen mehr Bildung!
Da wird sie angeboten, und kaum jemand nimmt sie in Anspruch.
Als Selbständige, ohne eine Institution im Rücken, habe ich den Vorteil, meine Vorstellungen zu Literatur- und Kinderarbeit mit meinem " Kopf" zu erarbeiten. Das hat nachteiligerweise zur Konsequenz, dass ich meine Arbeit einstellen kann, wenn niemand kommt. Ist zu wenig Interesse für kulturelle Veranstaltungen auf dem Land? Oder gibt es zu viele?
Gerne träte ich mit Ihnen in ein Gespräch, denn ich fürchte, auch andere Institutionen, nicht nur in Nettersheim, erleben leider immer wieder, dass trotz hoch moivierten Einsatzes das Ergebnis ziemlich kläglich ist. Die Zeitungen sind voll von diversen Angeboten, aber wie die Resonanz WIRKLICH war, darüber wird nicht berichtet. Schade.
Das Programm war:

Das Märchenhaus
befindet sich noch im Rohbau, der Keller steht ( man könnte es auch im jetzigen Zustand " Märchenkeller" nennen, aber es soll ja ein ansehnliches Haus werden, in das Freunde und auch noch solche, die es werden , gerne hineinkommen), die Wände, Fenster, das Dach und der Eingang sind in Planung, bedürfen noch einer genaueren Untersuchung, damit der Stil zusammen passt.
Der "Keller" hat jedoch die wichtige Funktion der " Basis".
Die schon einsehbare und erlebbare Basis ist das Kellerleben im Tyll Eulenspiegel. Hier haben sich bei der Eröffnung schon eine kleine Menge von Märchenerzählern getummelt und Ihre beste Seite gezeigt, indem sie IHRE Märchen erzählt haben, so wie es ihnen in die Wiege gelegt wurde.
Die Märchenbücher, an die 700 verschiedene,-Primärliteratur und Sekundärliteratur- stehen in einem großen Regal bereit, entdeckt, wiedergefunden und ..ich sag`mal: verschlungen zu werden. Im Geistigen Bereich, natürlich.
Geordnet nach Sagen/Fabeln,
Märchen aus Europa, aus Deutschland, Grimms Märchen, Kunstmärchen,
Märchen aus der Welt, 1001 Nacht. Das nur im Groben.
Es fehlen die Zuhörer, die Kinder und auch die Erwachsenen.
Diese Idee kann demnächst zum Leben erweckt werden, wenn Sie, wenn Ihr uns hier im Märchenhaus besucht.
Zu Vorlesungen, zu Erzählungen, zu Märchenveranstaltungen,
zu Kindergeburtstagen rund um`sThema Märchen.
Die an der Eröfffnung teilgenommenen Märchenerzähler wünschen sich gerne weitere Auftrittsmöglichkeiten;
auch sind Märchenseminare angedacht. Ebenso spieltauch die Musik eine besondere Rolle.
Ajyana Kanti hat wohl die allermeisten mit ihrer Hang verzaubert; klassische Musik und Märchen ( man denke nur an Humperdinck) passen auch gut beieinander, sowie das klassische Instrument : die Harfe.
Bitte kommen Sie mit Ihren Fantasien, mit Ihren Erfahrungen ruhig in den Laden, ins kleine Märchenhaus!
Mein Fazit: gemeinsam schaffen wir viel mehr, als allein!
Mein Wunsch als Initiatorin des Märchenhauses ist hoffentlich erklärt:
Hier in Nettersheim besteht die große Möglichkeit, dem Märchen, dem Brauchtum schlechthin, einen gebührenden Platz, vielleicht einen Thron einzuräumen. Jeder, der sich angesprochen fühlt, möge in einer ihm möglichen Weise mitmachen.
Dazu gehört auch, dass Sie uns gerne Ihre Märchenbücher für das Magazin geben können, sofern Sie sie nicht mehr selbst behalten möchten. Hier sind sie in guten Händen und können noch weitere Frucht bringen
Gerne stelle ich Ihnen die aktiven Märchenerzähler an dieser Stelle vor, die noch keine eigene homepage haben.
Angela Wöffen
http://maercheneule.tumblr.com/tagged/home/
31. Januar 2010

Eine Reise durch die Märchenwelt
Anansi, der Spinnenmann liebt Geschichten und Märchen über alles und deshalb will er unbedingt die Märchenschatzkiste haben, die neben dem goldenen Thron des Himmelsgottes Nyami steht. Wie er sie erringt und wie sich schließlich die Märchen und Geschichten über die ganze Welt verbreiten, erzählt Angela Wöffen aus Blankenheim am 31.01.2010 im Kinderbuchantiquariat Tyll Eulenspiegel in Nettersheim. Märchen aus verschiedenen Ländern gehören genauso zum Repertoire der Märchenerzählerin wie bekannte Märchen der Gebrüder Grimm.
Die Märchenstunde für Menschen jeden Alters beginnt am letzten Sonntag im Januar um 15:30 Uhr. Eintritt: 5 Euro pro Person, Familien ab 4 Personen zahlen insgesamt 15 Euro.
Brigitta Brand, Inhaberin des Kinderbuchantiquariats, liegen Märchen besonders am Herzen. Sonntags um 15:30 Uhr ist deshalb Märchenzeit im Tyll Eulenspiegel, Steinfelder Str. 8 in Nettersheim. Mal wird vorgelesen, mal erzählt. Die Welt der Phantasie öffnet ihre Pforten für jeden, der das uralte Wissen wieder entdecken möchte, das in Märchen und im eigenen Inneren steckt.

28.Februar
Hilda Breer

"...in Erinnerung an meine Kindheit"
Hilda Breer blickt schon "etwas länger" auf ihre Kindheit zurück, mit ihren 78 Jahren jedoch mit wachem Geist, Freude am Er-Lebten und der Liebe zur Musik und dem Schauspiel.
" Gott gab mir die Stimme", verriet sie mir einmal, so hören wir denn die Märchen , die sie sich ausgesucht hat. Sie führen uns in die Länder, die sie in ihrem Künstlerleben bereist und erfahren hat. Aber die größte Liebe, auch zur Literatur ,
schlummert immer noch in Südamerika
Mehr:
"www.hilda-breer.de"
Angelika Coppers
14.März,

Vor vielen Jahren flog der Märchenengel Märiel einmal über die Lande. Er hatte den Auftrag, Botschaften, geschmückt mit den prachtvollen Gewändern der Märchen, auf die Erde zu bringen. Eines Tages kam er zu mir und bat mich, diese Märchen den Menschen zu erzählen. Seit jenem Tag begleitet er mich. Und wenn ich mit den Märchen zu euch komme, breitet der Märchenengel Märiel sein goldenes Lichtband der Liebe aus und umhüllt euch mit seinem Glanz. Dann öffnen sich die Herzenstüren und ihr könnt die Botschaften, die das Märchen euch ganz persönlich bringt, empfangen.
Ich möchte mit meiner Arbeit als Märchen-
erzählerin und Märchenmeditationsleiterin
die Menschen Groß und Klein in eine lichtvolle,
liebevolle Atmosphäre eintauchen lassen und
ihre Herzen berühren.
Märchen öffnen das Tor zu uns selbst und
bringen uns Botschaften, durch die wir Kraft
für unseren Alltag schöpfen.
Meine Märchenangebote:
Ein Nachmittag rund um ein Märchen gewebt, mit Betrachtung, Meditation, Ritualen und den beliebten Märchenbotschaften
Märchenmeditation
In einer geführten Meditation, begleitet vom Märchenengel Märiel, gehen wir in der Gruppe oder als Einzelsitzung auf die Reise ins Märchenland, begegnen den Märchenwesen und spüren nach, was sie mit uns zu tun haben und was sie uns sagen wollen
Märchen zu allen Gelegenheiten
kreativ und individuell stelle ich das Programm zu verschiedenen Anlässen zusammen, damit das Märchen mit allen Sinnen erlebt wird
- Geburtstage für Klein und Groß
- in der Schule
- im Kindergarten
- im Altenheim
- Hochzeit, Konfirmation, Kommunion etc.
- Frauenfrühstück
- etc.
Kontakt:
Angelika Coppers, Frankenring 23, 53945 Blankenheim
Tel.: 02449-206770
28.3.2010
La Golomba
Pfiffige Tiergeschichten für Kleine und Große
Wenn ein bauchredendes Zirkuspferd, das auch noch vierhufig Klavier spielen kann, auf der Suche nach einem Freund ist, wenn sich der Mond vom Himmel herablässt, um für einen Schlittschuh fahrenden Karpfen die Mondscheinsonate zu spielen, wenn die Schneeammer den Raben verfolgt, weil er ihr das Schlaflied gestohlen hat, ohne das ihr Kind nicht einschlafen kann, wenn das Seepferdchen das Meer verlässt, um seine Verwandten auf dem Land zu besuchen,…, dann erzählt La Golomba ihre Lieblings-Tiergeschichten.
Die humorvoll erzählten Abenteuer der Vierbeiner, Vögel, Fische und Kriechtiere sind etwas für kleine und große Ohren. Nicht selten tragen unsere tierischen Helden menschliche Züge, die zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregen.
Zum Abschluss können alle, die mitmachen wollen mit La Golomba den „Wettstreit der Tiere“ spielen.
Die Geschichtenerzählerin La Golomba
Es war einmal eine Studentin der Germanistik und Geschichte namens Claudia Golomb, die 1995 auf eine Märchen- und Mythensammlung von Frau Holle stieß und sich sofort darin verliebte – folgenschwer! So kam es, dass Frau Holle erst unmerklich in ihr zu leben begann und schließlich auf subtile und mächtige Weise ihr Leben lenkte. Daraus ist unter anderem im Jahr 2007 die Geschichtenerzählerin „La Golomba“ geworden. Als solche erzählt Claudia Golomb heute am liebsten von der Schicksalsweberin Frau Holle, vom magischen Wirken des Kleinen Volks, von mutigen Menschen auf labyrinthischen Wegen, von den Taten abenteuerlicher Tiere und natürlich von den Begegnungen der Menschen und Tiere und Zwerge und Feen und Frau Holle.
Für Jubiläen und Hochzeiten schreibt und erzählt La Golomba persönliche Geschichten. Darin webt sie aus den Lebensfäden der Jubilare eine neue phantastische Erzählung, in der sich die somit beschenkte Person auf eine neue und bereicherte Weise wiederentdecken kann.
www.ihre-persoenliche-geschichtenerzaehlerin.de
Hexe Lalina
studiert Märchen im Tyll Eulenspiegel



25.April
15.30 Uhr
siehe: www.maerchenwaldhexelalina.chapso.de
Hauptsächlich für Kinder !!!!!
Bei gutem Wetter wird auch draußen erzählt!
30.Mai 2010
Märchengottschalk

Jens Gottschalk ist aus seiner frühen Kindheit ein Bild besonders in Erinnerung geblieben.
Er sagt: „Mein Vater und ich saßen in unserer Wohnküche, einen hohen Stapel Märchenbücher vor uns. Und mein Vater las mir dann unermüdlich vor, bis der Stapel
„abgearbeitet“ war. Bei einer Theaterproduktion wurde ich von einem Märchenerzähler
angesprochen, der mich fragte, ob ich nicht auch Märchenerzähler werden möchte.
Und da war sie wieder, die Erinnerung - mein Vater, die Wohnküche und die Freude an
Märchen“. Jens Gottschalk setzt nun schon seit über 15 Jahren die alte Tradition der
Märchenerzähler fort und reist von Ort zu Ort und erzählt Volksmärchen der Weltliteratur.
Auszug Kritik: Märchenerzähler brauchen keine Kulisse. Talent und Ausdrucksstärke lassen
die Geschichten lebendig werden – Jens Gottschalk hat beides (Westfalen – Blatt)
www.maerchengottschalk.de
Diese Veranstaltung fällt aus:
Birgit Schleicher
27. Juni
Birgit Schleicher erzählt in Anlehnung an den Ort Nettersheim, Märchen aus einer Zeit, als die Bäume noch sprechen konnten und Muttergottheiten das Land beschützten.
Anja Steiner begleitet zwischen den Märchen mit der Harfe


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